{"id":115,"date":"2015-07-12T22:14:11","date_gmt":"2015-07-12T20:14:11","guid":{"rendered":"http:\/\/zukunft-fewchr.de\/fewchr\/check-out-our-summer-reading-list\/"},"modified":"2017-01-24T17:24:21","modified_gmt":"2017-01-24T16:24:21","slug":"newsletter_20-10-2014","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/zukunft-fewchr.de\/fewchr\/newsletter_20-10-2014\/","title":{"rendered":"Newsletter vom 20.10.2014"},"content":{"rendered":"<div id=\"cs-content\" class=\"cs-content\"><div id=\"x-section-1\" class=\"x-section\" style=\"margin: 0px;padding: 45px 0px; background-color: transparent;\" ><div id=\"\" class=\"x-container max width\" style=\"margin: 0px auto;padding: 0px;\" ><div  class=\"x-column x-sm x-1-1\" style=\"padding: 0px;\" ><h2  class=\"h-custom-headline h3\" ><span>Newsletter vom 20.10.2014<br \/>\n<\/span><\/h2><hr  class=\"x-gap\" style=\"margin: 50px 0 0 0;\"><div id=\"\" class=\"x-text\" style=\"\" ><p>Leider ist es seit der letzten Nachricht f\u00fcr diesen Kreis schon lange her. In meinem Leben ist in den letzten 2 Jahren so viel geschehen, dass ich nicht mehr nachgekommen bin mit den Berichten.<\/p>\n<p>Als erstes m\u00f6chte ich mit allen unseren Unterst\u00fctzerinnen und Unterst\u00fctzern feiern, was wir in den letzten Jahren gemeinsam m\u00f6glich gemacht haben:<\/p>\n<p>Vier der von uns unterst\u00fctzten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler haben im November 2012 ihre Pr\u00fcfung abgelegt, die in etwa unserem Abitur entspricht. Alle haben die Pr\u00fcfungen bestanden, eine von ihnen (<b>Angela) <\/b>mit so gutem Ergebnis, dass sie eine Art Stipendium bekommt, das hei\u00dft\u00a0 reduzierte Studiengeb\u00fchren bezahlt.<\/p>\n<p>Drei von ihnen (<b><i>Christopher, Lucy<\/i><\/b> und <b><i>Kelvin<\/i><\/b>) haben nach den Wahlen im Dezember 2007 ihre Heimat verloren, da sie mit ihren Familien von dort vertrieben worden sind.<\/p>\n<p>Wir haben gemeinsam ihren Schulbesuch in der Oberstufe erm\u00f6glicht, indem wir die Schulgeb\u00fchren bezahlt haben.<\/p>\n<p>(Die Primary Education \u00fcber die ersten 8 Jahre ist kostenfrei, gleichzeitig m\u00fcssen die Eltern Schuluniformen bezahlen, Hefte und Stifte kaufen etc..<\/p>\n<p>Die Secondary Education entspricht mit\u00a0 4 Jahren Ausbildung dem Ende unserer Mittelstufe und der Oberstufe. Diese ist grunds\u00e4tzlich kostenpflichtig, mit zum Teil sehr hohen Schulgeb\u00fchren, je nach Ansehen der Schule)<\/p>\n<p>Die vierte Sch\u00fclerin (<b><i>Angela<\/i><\/b>) haben wir unterst\u00fctzt, weil sie so gute Abschlussnoten in der Primary School hatte, dass sie auf eine National School berufen wurde, ihr Vater w\u00e4hrend der gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen nach den Wahlen arbeitslos wurde und immer noch ist. Uns war wichtig, dass sie diese Chance wahrnehmen konnte. Sie hat die Pr\u00fcfung mit A- bestanden, was einer 1- in unserem System entspricht.<\/p>\n<p>Sie konnte sich ihren Traum erf\u00fcllen und Medizin studieren; wir hoffen, dass wir sie weiter unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, damit sie das Studium zu Ende f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Christopher hatte nicht ganz so viel Gl\u00fcck, ihm fehlte ein einziger Punkt (bei ca.500 Punkten), um ein Stipendium f\u00fcr das gew\u00fcnschte Architektur-Studium zu bekommen. Er studiert jetzt Health Services Management, was ihm auch Freude bereitet. Unsere kenianischen Freunde unterst\u00fctzen ihn und wir konnten jetzt mit 200\u20ac beitragen, dass er sich den dringend ben\u00f6tigten Laptop schneller kaufen kann.<\/p>\n<p>Ein f\u00fcnfter Sch\u00fcler (<b><i>Kelvin<\/i><\/b>) hat nach unserem Vorschlag und dem der kenianischen<\/p>\n<p>Freunde, die die Unterst\u00fctzung organisiert haben, die 3. Oberstufen-Klasse wiederholt. Seine Noten waren so schlecht, dass er den Abschluss nicht schaffen w\u00fcrde. Au\u00dferdem hatte die Schule allgemein sehr schlechte Resultate. Deswegen besuchte er eine andere Schule und hat das Examen im November 2013 abgelegt. Er war allerdings nicht so erfolgreich.<\/p>\n<p>Inzwischen unterst\u00fctzen wir Angelas Br\u00fcder <b><i>Vincent und Brennon<\/i><\/b>, die 2012 und 2013 ebenfalls auf eine National School berufen wurden, Vincent wird in diesem Jahr seine Pr\u00fcfung (dem Abitur gleichzusetzen) ablegen, Brennon ist jetzt im 2. von 4 Jahren.<\/p>\n<p><b><i>Mary<\/i><\/b>, eine Halbschwester der drei, kann mit der Unterst\u00fctzung von zwei Frauen aus diesem Kreis ihren Traum verwirklichen Lehrerin f\u00fcr Secondary Schools zu werden. Diese Ausbildung dauert 4 Jahre. 2 Jahre sind inzwischen um.<\/p>\n<p><b>Leider haben wir im letzten Jahr erfahren, dass Lucy verstorben ist, vermutlich an Malaria.<\/b><\/p>\n<p>Eine Frau, <b><i>Ruth<\/i><\/b>, die ich schon 2007 bei meinem ersten Aufenthalt kennen gelernt hatte, konnte im letzten Jahr mit unserer Unterst\u00fctzung ihren Traum verwirklichen, Gesundheitsberaterin (community healthcare) zu werden. Wir haben die Studiengeb\u00fchren zum Teil bezahlt, den anderen Teil hat ihr Mann beigetragen, indem er Briefkarten aus Wasserhyazinthen-Wurzeln hergestellt und mit Bildern bemalt hat. Diese haben wir hier verkauft.<\/p>\n<p>Von einem Teil des Erl\u00f6ses in fr\u00fcheren Jahren konnte die Familie sich Land kaufen, um ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Sie arbeiten auf der Basis von biologischer Landwirtschaft und haben inzwischen ein kleines Hotel auf Mfangano gegr\u00fcndet. (Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt werde ich mehr dar\u00fcber berichten.)<\/p>\n<p>In den letzten drei Jahren haben wir Faith den Besuch der lokalen Oberstufe erm\u00f6glicht. Sie ist die Schwester eines jungen Mannes, der 2008 an unserem ersten Training f\u00fcr Jugendliche teilgenommen und lange die Verbreitung von GFK auf Rusinga Island unterst\u00fctzt hatte. Er war der einzige Sohn der Familie und hatte f\u00fcr seine Mutter und Schwester gesorgt. 2012 ist er im Viktoria-See ertrunken, weil das Boot, in dem er\u00a0 sa\u00df, unterwegs gekentert war,\u00a0 da die schwere Ladung\u00a0 verrutscht\u00a0 war. Es gab nur ganz wenige Menschen, die \u00fcberlebt hatten,; sie berichteten, dass er lange schwamm, aber zum Schluss nicht mehr die Kraft hatte, sich \u00fcber Wasser zu halten. Uns war es wichtig, die Schwester in ihrer Ausbildung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Da sie nur eine lokale Schule besuchen konnte, waren ihre Abschlussnoten nicht besonders gut. Es war uns m\u00f6glich, ihr\u00a0 f\u00fcr dieses Jahr den Besuch eines Colleges zu bezahlen. Sie studiert dort \u201eFood and Beverage Managent\u201c (so etwas wie Lebensmittelverarbeitung). Die Kursgeb\u00fchren f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr (ab August) sind noch nicht gesichert.<\/p>\n<p><b><i>Joshua<\/i><\/b>, unser Organisator f\u00fcr unsere Kurse in Gewaltfreier Kommunikation, konnte sein<\/p>\n<p>\u201ediploma\u201c und \u201edegree\u201c f\u00fcr \u201ecommunity development\u201c abschlie\u00dfen. Das ersetzt quasi das Secondary School Examen, das er wegen unregelm\u00e4\u00dfigen Schulbesuchs aufgrund von Geldmangel\u00a0 nicht bestanden hatte.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem haben wir Kredite vergeben an Studenten aus unseren Kursen, damit sie ihr Studium finanzieren k\u00f6nnen, und an andere jungen Menschen, damit sie sich eine Existenz aufbauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Bedingung ist, dass sie den Kredit zur\u00fcckzahlen, sobald sie eine bezahlte Arbeit finden, was bisher leider bei den meisten noch nicht der Fall ist.<\/p>\n<p>Einer von ihnen, <b><i>Meshack<\/i><\/b>, hat 2012 seine Pr\u00fcfung abgeschlossen. Er hatte jetzt endlich eine Stelle in Aussicht, hat aber noch keinen Vertrag erhalten, weil die Organisation USAID sich aus Kenia zur\u00fcckgezogen hat.<\/p>\n<p>Jetzt sucht er Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ausbildung seiner Frau Verena, die Krankenschwester werden will. Im Moment haben wir leider keine finanziellen Mittel, um neue Menschen in unser Programm aufzunehmen.<\/p>\n<p><b>Zur Zeit ziehen sich viele Entwicklungshilfegruppen aus Kenia zur\u00fcck, nachdem\u00a0 Pr\u00e4sident Kenyatta sich mehr China zugewandt hat. Der Grund daf\u00fcr ist, dass der Westen Druck auf ihn aus\u00fcbt, sich dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag zu stellen. Er ist dort angeklagt wegen Anstachelung zur Gewalt nach den Wahlen 2007.<\/b><\/p>\n<p><b>James<\/b>, der seit Jahren in ehrenamtlich in einem Kindergarten\/Grundschule als Lehrer arbeitet, hat mit unserer Unterst\u00fctzung die M\u00f6glichkeit zu einer Ausbildung erhalten, die er im M\u00e4rz 2013 abschlie\u00dfen sollte.\u00a0 Leider war das aufgrund einer Krebserkrankung nicht m\u00f6glich. Ich habe ihn im Januar diesen Jahres getroffen, da hatte er eine neue Geschwulst. Es geht ihm nicht gut und wir machen uns Sorgen um seine Familie mit 7 Kindern. Seine Frau hat sich eine kleine Existenz aufgebaut, das reicht allerdings nicht, um die Kinder, wenn sie alle im schulpflichtigen Alter sein werden, auch wirklich in die Schule zu schicken.<\/p>\n<p>(Noch einige Informationen zum Examen und Schulm\u00f6glichkeiten:<\/p>\n<p>Die Abschluss-Examina f\u00fcr die Primary School und die Secondary School sind landesweit organisiert. Die Lehrer erhalten daf\u00fcr eine besondere Schulung, die Pr\u00fcfungen werden landesweit am gleichen Tag abgelegt. Dieser\u00a0 findet im November statt.<\/p>\n<p>Die anonymisierten Unterlagen werden von jeweils 2 Lehrern bewertet, die an anderen Schulen unterrichten. Damit dies mit ausreichend Zeit gehen kann, findet im November und Dezember kein Unterricht statt.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Primary School Examens werden Anfang Februar landesweit bekannt gegeben. Es gibt ein landesweites, provinzweites, stadtweites etc. Ranking, das auch in den Medien bekannt gegeben wird.<\/p>\n<p>Danach werden die Sch\u00fclerInnen, je nach Noten, in die National Schools (mit dem h\u00f6chsten Renom\u00e9e), die Provinzschulen etc berufen. Wer das Geld dazu nicht hat, f\u00e4llt automatisch raus, kann dann gegebenenfalls \u201enur\u201c auf eine lokale Schule gehen.<\/p>\n<p>Mit dem Secondary School Examen ist es ebenso. Die Noten werden erst im M\u00e4rz bekannt gegeben, mit einem eben solchen Ranking.<\/p>\n<p>Das f\u00fchrt auch immer wieder zu gro\u00dfen Entt\u00e4uschungen bis hin zu Selbstmorden.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Mal beende ich hier die Aufz\u00e4hlung, was wir alles gemeinsam bewirkt haben, wir haben noch diverse Schulen unterst\u00fctzt, insbesondere solche, die sich um Aids-Waisen und andere Kinder aus schwierigen \u00f6konomischen Verh\u00e4ltnissen bem\u00fchen.<\/p>\n<p>Das wird Thema eines besonderen Berichtes sein.<\/p>\n<p>2013 unterst\u00fctzten wir auch eine Trainerin f\u00fcr Gewaltfreie Kommunikation auf den Philippinen. Sie und ihre Familie waren von der \u00dcberschwemmung betroffen. Trotz dieser pers\u00f6nlichen Herausforderung widmeten sie und ihr Mann alle Kraft Menschen, die ihr Haus verloren hatten, halfen Lebensmittel zu verteilen, k\u00fcmmerten sich um Waisen, die durch die Flut ihre Eltern verloren hatten, h\u00f6rten den Traumatisierten zu.<\/p>\n<p>Sie ist immer noch sehr engagiert um Waisen zu unterst\u00fctzen, damit diese zur Schule gehen k\u00f6nnen. Insofern freuen wir uns auch \u00fcber Spenden f\u00fcr dieses Projekt.<\/p>\n<p>Nun noch etwas aus dem Bereich unserer \u201eFriedens- und Vers\u00f6hnungsarbeit\u201c auf der Basis der Gewaltfreien Kommunikation:<\/p>\n<p>Ich bin ganz gl\u00fccklich mit meinen Training\/Vers\u00f6hnungsarbeit mit den Jugendlichen aus dem Norden von Kenia.<\/p>\n<p><i>Im August 2011 hatten wir die \u00c4ltesten von zwei St\u00e4mmen getroffen, die sich seit Jahrzehnten gegenseitig das Vieh wegnehmen und dabei auch umbringen.\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>Nachdem wir gekl\u00e4rt hatten, dass es f\u00fcr beide Seiten um Nahrung, Sicherheit, Bildung f\u00fcr die Kinder und medizinische Versorgung geht, entwickelten sie ein Aktionsprogramm. Im Oktober arbeiteten je 50 Menschen von beiden Seiten daran, eine alte Quelle wieder zu restaurieren, das war eine ganz neue Erfahrung f\u00fcr sie.<\/i><\/p>\n<p>Als eine der Ursachen f\u00fcr die gewaltt\u00e4tigen Auseinandersetzungen nannten die \u00c4ltesten wiederholt, dass die jungen M\u00e4nner, die Krieger, ber\u00fchmt werden wollten, um jungen Frauen zu imponieren, die sie dann heiraten wollen.<\/p>\n<p>So hatten wir beschlossen, dass wir uns als n\u00e4chstes mit den jungen Kriegern treffen wollten. Sie kamen Ende Februar 2012 nach Nairobi.<br \/>\n<i>Stellt euch vor mit ca. 11 Menschen in einem Raum zu sitzen, die wir \u00fcblicherweise als Killer bezeichnen.<br \/>\nEiner der Begleiter sagte Joshua, unserem Koordinator in Nairobi, dass jeder von denen mindestens vier Menschen get\u00f6tet hat. Einige haben auch offen gesagt, dass sie Menschen get\u00f6tet haben, obwohl das in ihrer Kultur eigentlich verboten ist, dar\u00fcber spricht man nicht.<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><i>W\u00e4hrend des Vorbereitungstreffens erkannten sich zwei von ihnen wieder, die im letzten Jahr aufeinander geschossen hatten. Die Stimmung war zun\u00e4chst angespannt.<\/i><\/p>\n<p><i>Dann gab es etwas zu essen, es waren nicht gen\u00fcgend Teller f\u00fcr alle da. In ihrer Kultur ist es nicht \u00fcblich gemeinsam von einem Teller zu essen.\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>Unsere Kontaktperson sah dann die beiden von einem Teller essen und miteinander lachen.<\/i><\/p>\n<p><i>Sie fragte, wor\u00fcber sie lachten und erhielt als Antwort: \u201eWir \u00fcberlegen gerade was mehr Freude\u00a0 macht, sich gegenseitig umzubringen oder von einem Teller zu essen.\u201c Sie h\u00e4tten sich entschieden, dass von einem Teller zu essen viel mehr Freude mache.<\/i><\/p>\n<p><i>Wir haben versucht herauszufinden, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen und welche Bed\u00fcrfnisse sie sich erf\u00fcllen wollen.<\/i><\/p>\n<p><i>Sie kamen dabei auf Sicherheit, Nahrung (auch f\u00fcr das Vieh), Wertsch\u00e4tzung (Ruhm), Gemeinschaft (auch in Form einer Familie), Bildung. Viele von ihnen sind Analphabeten.<br \/>\nEiner sagte in einer Rede, er k\u00f6nne nur drei Dinge: Singen, Menschen umbringen und auf seine Viehherde aufpassen.<\/i><\/p>\n<p><i>Ein anderer mit ca. 40 Jahren fing w\u00e4hrend des Treffens an, Buchstaben in sein Heft zu \u201emalen\u201c, um schreiben zu lernen.<br \/>\n<\/i><\/p>\n<p><i>Nach den Ursachen f\u00fcr die Gewalt gefragt, sagten sie, die Frauen seien Schuld, die stachelten sie an. Die jungen Frauen wollten den tapfersten und erfolgreichsten Krieger heiraten.<\/i><\/p>\n<p><i>\u00c4ltere Frauen, deren M\u00e4nner bei den Raubz\u00fcgen umgebracht worden waren oder deren Vieh weggetrieben worden war, stachelten sie an, Rache zu nehmen.<\/i><\/p>\n<p><i>Einer sagte am 3. Tag, dass er aufh\u00f6ren werde zu t\u00f6ten und Vieh zu stehlen, weil er gemerkt habe, dass er dabei riskiere selbst umgebracht zu werden. Das sei der m\u00f6gliche Ruhm nicht wert. Die junge Frau, der er imponieren wolle, w\u00fcrde sich dann einfach einen anderen nehmen.<\/i><\/p>\n<p><i>Am n\u00e4chsten Tag sagte ein anderer, er verstehe gar nicht, wieso sie sich so von den Frauen aufstacheln lie\u00dfen. In ihrer Kultur w\u00fcrden sie ja eigentlich nicht auf Frauen h\u00f6ren.\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>Einer meinte, Vieh zu stehlen sei nicht wirklich sinnvoll, weil bald danach die\u00a0 anderen es wieder zur\u00fcckholen w\u00fcrden und das eigene Vieh auch noch mitn\u00e4hmen.<\/i><\/p>\n<p><i>So kamen sie langsam alle zu dem Entschluss anders leben zu wollen.<\/i><\/p>\n<p><i>Mir war wichtig mit ihnen zu schauen, wie sich ihre Bed\u00fcrfnisse nach Wertsch\u00e4tzung anders erf\u00fcllen k\u00f6nnen.<\/i><\/p>\n<p><i>Sie sagten, dass sie eingeladen worden seien, mache sie schon \u201eber\u00fchmt\u201c, sie s\u00e4hen sich jetzt als Friedensbotschafter, das erf\u00fclle ihnen auch Wertsch\u00e4tzung, sie waren sehr stolz \u00fcber die Teilnahmebest\u00e4tigungen..\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>Mir war auch wichtig, dass sie \u00fcberlegen, wie es weitergehen k\u00f6nnte, was sie tun k\u00f6nnten, um sich ein Einkommen zu schaffen.<\/i><\/p>\n<p><i>Inzwischen habe ich geh\u00f6rt, dass eine Gruppe angefangen hat in der N\u00e4he eines Staudammes Felder anzulegen, auf denen sie Gem\u00fcse anbauen (die Gegend, in der sie leben, ist eine Halbw\u00fcste \/ Savanne).<\/i><\/p>\n<p><i>Elisabeth, unsere Kontaktperson, hatte eine Geldquelle aufgetan und ihnen damit erm\u00f6glicht, dass einige einen LKW-F\u00fchrerschein machen konnten und auf diese Weise Arbeit gefunden haben.<\/i><\/p>\n<p><i>An einem Tag gab es noch einmal gr\u00f6\u00dfere Spannung, nachdem zu Hause ein Mensch von einem Mitglied des anderen Stammes get\u00f6tet worden war. Unsere Kontaktperson und ein Arzt aus ihrer Heimat waren anwesend und haben mit ihnen dar\u00fcber gesprochen, als ich dazu kam. Sie konnten dahin kommen zu sehen, dass es einzelne Menschen waren, die in dieses Drama verwickelt waren und nicht \u201edie &#8230;&#8230;..\u201c<\/i><\/p>\n<p><i>Der Arzt erz\u00e4hlte ihnen, dass er vor einigen Jahren einem Angeh\u00f6rigen der anderen Ethnie das Leben gerettet hatte, nachdem dieser lebensgef\u00e4hrlich verletzt worden war bei einer Auseinandersetzung. Diesen Menschen kannten sie und sie waren erstaunt, dass der Arzt als Angeh\u00f6riger der anderen Ethnie das Leben dieses Menschen gerettet hatte.<\/i><\/p>\n<p><i>Sie fragten den Arzt, ob dieser an Blutproben die Stammeszugeh\u00f6rigkeit erkennen k\u00f6nne. Als er das verneinte, waren sie sehr nachdenklich.<\/i><\/p>\n<p><i><br \/>\nSie habe sich geeinigt, dass sie aufh\u00f6ren, sich gegenseitig Vieh wegzunehmen und dabei auch Menschen zu t\u00f6ten.\u00a0<\/i><\/p>\n<p><i>Sie haben drei Tage nach ihrer R\u00fcckkehr bei einem Mitglied der einen Seite \u00fcbernachtet, nachdem jede Seite\u00a0 noch mal 10 Gruppenmitglieder mobilisiert hatte, und einen Monat sp\u00e4ter verbrachten sie die Nacht in einem Haus auf der anderen Seite. Daran nahmen ca. 70 Menschen teil. Die Situation war so gef\u00e4hrlich, dass sie sich gegenseitig eskortieren mussten bis zur Grenze des jeweiligen Gebietes.<br \/>\nDas Geld, das ich ihnen auf ihre Bitte hin f\u00fcr Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck anl\u00e4sslich der \u00dcbernachtung auf der einen Seite gegeben habe, haben sie geteilt, so dass jede Seite etwas hat.<br \/>\nEiner hat gesagt, er sie noch nie zu so einem Treffen eingeladen worden. Dahin gingen immer nur Menschen in Anz\u00fcgen, sie w\u00fcrden nicht gefragt. Das Treffen hat ihnen Akzeptanz erf\u00fcllt.<\/i><\/p>\n<p><i>Inzwischen haben sich die jungen M\u00e4nner mehrmals getroffen, obwohl es wieder Auseinandersetzungen mit Waffengewalt in ihrem Gebiet gab, sie nehmen also ihr sich selbst gegebenes Versprechen ernst, Friedensbotschafter sein zu wollen.<\/i><\/p>\n<p><i>Von den Frauen, die wir im August 2013 nach Nairobi eingeladen hatten, haben wir geh\u00f6rt, dass die Krieger kurz vorher Angeh\u00f6rige ihrer eigenen Ethnie vertrieben hatten, die der anderen Ethnie Vieh stehlen wollten. Fr\u00fcher haben sie diese Menschen versteckt und gesch\u00fctzt. Die Frauen waren sehr froh \u00fcber diese Entwicklung.<\/i><\/p>\n<p><i>Mich hat insbesondere beeindruckt, dass sie mit eigenen Mitteln das Ackerbauprojekt begonnen haben. Meistens kenne ich es so, dass wir erst um\u00a0 Geld gefragt werden, sonst geschieht\u00a0 nichts.<\/i><\/p>\n<p>Ich hoffe, dass dieser Brief in vielen auch \u00e4hnliche Freude und Dankbarkeit hervorruft, die ich empfinde, wenn ich daran denke, was wir gemeinsam erm\u00f6glich haben.<\/p>\n<p>Gleichzeitig w\u00fcrde ich mich freuen \u2013 und vielen Menschen\u00a0 in Kenia ebenso- wenn\u00a0 Sie\/Ihr dadurch ermutigt werdet, weiterhin in diesem Bereich mit finanzieller Unterst\u00fctzung wirksam zu sein.<\/p>\n<p>Unser Konto:<\/p>\n<p>DE67 5085 0150 0042 0041 11 bei der Sparkasse Darmstadt,<\/p>\n<p>BLZ 508 501 50; BIC: HELADEF1DAS<\/p>\n<p>Wenn Sie speziell f\u00fcr das Schulgeld f\u00fcr Kinder auf den Philippinen spenden wollen, vermerken Sie dies bitte mit dem Kennwort \u201ePhilippinen\u201c. Alle anderen Spenden verwenden wir zur Unterst\u00fctzung der kenianischen Sch\u00fclerInnen und StudentInnnen.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":185,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[3],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v20.6 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>Newsletter vom 20.10.2014 - zukunft-fewchr.de<\/title>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/zukunft-fewchr.de\/fewchr\/newsletter_20-10-2014\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Newsletter vom 20.10.2014 - zukunft-fewchr.de\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/zukunft-fewchr.de\/fewchr\/newsletter_20-10-2014\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"zukunft-fewchr.de\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2015-07-12T20:14:11+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2017-01-24T16:24:21+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/zukunft-fewchr.de\/fewchr\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/SmallLogo-Kopie.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"500\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"302\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"franks-zukunft\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"franks-zukunft\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/zukunft-fewchr.de\/fewchr\/newsletter_20-10-2014\/\",\"url\":\"https:\/\/zukunft-fewchr.de\/fewchr\/newsletter_20-10-2014\/\",\"name\":\"Newsletter vom 20.10.2014 - 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